Bale Mountains
Herrliche Berge, sonnige Höhen!Zum Jahreswechsel haben wir endlich die Bale Berge mit ganzer Familie und Wilhelm als Gast bereisen können. Früh am Morgen in Addis aufgebrochen erreichten wir nach kurzem Mittagsstopp am Langano gegen 15 Uhr Dodola. Ein Guide war schnell gefunden, etwas Wasser, Kartoffeln und Brötchen eingekauft. Den Rest, Verpflegung, Schlafsäcke und warme Sachen für 7 Personen und 4 Tage hatten wir in regendichten Packsäcken mitgebracht.
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Am Ankunftstag ging es noch zum "Changiti Laga", einer Ansammlung von Zelten mit Kochplatz am Fuße der Berge. Gut ausgeschlafen und von ungewohnter Ruhe sowie den Bergen umgeben machten wir uns auf den Weg in die 10 km entfernte Hütte "Adela". Drei Packpferde trugen das Gepäck, drei Reitpferde diejenigen, die nicht laufen wollten. |
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Zur Mittagspause fanden Elia und Wilhelm ein naturnahes Puzzle aus den Knochen einer Kuh. |
Aber als Schlagzeuger konnte Willi auch noch was anderes damit anfangen! |
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Kurz vor dem Regen erreichten wir glücklich die Hütte und bestaunten deren rustikale Einrichtung. Alles außer Getränken ist mitzubringen. Als besonderen Service darf man das alte Eisen nutzen. |
Sarah und Esther konnten endlich wieder ihre zu Weihnachten bekommenen Malbücher nutzen. Für die anderen hieß es Betten machen, Essen vorbereiten und Wanderstöcke schnitzen. |
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Die Kälte der Nacht war am Morgen sichtbar. |
Wieder Pferde besteigen und los ging es zur kürzesten Tour über 3 Stunden zur Hütte "Angafu" auf etwa 3400 Meter Höhe. |
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Die Hütte ist umgeben von Riesenlobelien und Riesendisteln sowie Urwald und Erikasträuchern. |
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Durch eine weitere Besuchergruppe reichten die 8 Betten der Hütte nicht aus und so haben Sarah und Esther die halbe Nacht in Kisten geschlafen, dann sind sie zu Vater und Mutter unter die Decke gekrochen. |
Als am nächsten Morgen die Sonne kam und die Kälte vertrieb haben wir draußen vor herrlicher Bergkulisse gefrühstückt. Der Hüttenwirt hat sich mit Esther angefreundet. |
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Der Tagesritt führte uns zuerst durch Wald und dann über weite Strecken von mit Erikasträuchern und Strohblumen bewachsenen Hochebenen. |
Die Wahoro Hütte. |
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Wilhelm und Elia hatten sich echte Speere gekauft und übten damit unter fachkundiger Anleitung. |
Der Silvesterabend fern jeglicher Störung duch die Zivilisation. |
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Nachdem Wilhelm die Tage zuvor gelaufen war hat er zum Abschluß ein doch ein Pferd bestiegen. |
Wie überall in Äthiopien ist der Wald in Gefahr. Hinter dem Zaum ist der Bewuchs zu erkennen, der sich ohne Beweidung ausbreiten könnte. |
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Eine kurze Zeit Reiten und schon ist Sarah eingeschlafen. Die letzte Tour ging wieder zum Zeltlager, wo wir dankbar vom Pferderücken zum Autositz wechselten. |